Ausfallversicherung in der privaten Haftpflichtversicherung

Was ist wenn: Mir jemand einen Schaden zufügt, der keine Versicherung und kein Geld hat?

Dann bleibe ich auch dem Schaden sitzen, oder?

Das kann durchaus so sein. Zwar haftet der Schädiger für den entstandenen Schaden und ich kann ihn auch gerichtlich in Anspruch nehmen (was wieder Geld kostet) und ihn mit dem Titel 30 Jahre lang „verfolgen“ (auch der Gerichtsvollzieher arbeitet nicht umsonst), aber wo nichts zu holen ist oder falls eine Restschuldbefreiung nach einem Insolvenzverfahren erteilt wurde, gehe ich als Gläubiger „leer“ aus.

Doch vielleicht schlummert unbekannt in den eigenen Versicherungen ein „doppelter Boden“.

Im Rahmen der privaten Haftpflichtversicherung gibt es als Zusatz die so genannte „Ausfallversicherung“.

Diese tritt dann ein, wenn mir einen Schaden entstanden ist und der Schädiger nicht zahlen kann. Je nach Versicherungsgesellschaft gibt es unterschiedliche Anspruchsvoraussetzungen (Mindestschaden, titulierte Forderung, Höchstsummen, u.a.).

Ein Blick in die bestehenden Versicherungsbedingungen lohnt sich also. Denn wer weiß schon so genau, was einem der Versicherungsvertreter / Versicherungsmakler alles Gutes getan hat?

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